Dinkelbrot mit Kürbiskernen

Der Geruch von frisch gebackenem Brot – wer bekommt dabei kein Gefühl von Wohlbefinden? Ich jedenfalls liebe diesen Geruch. Und ich liebe es auch, mir beim Zubereiten von Brot besonders viel Zeit zu lassen und es zu genießen. Am Wochenende habe ich ein neues Rezept ausprobier und bin verliebt in das Ergebnis! Daher teile ich mein Rezept mit Dir.

Das brauchst Du

Für den Vorteig:

  • 50 g lauwarmes Wasser
  • etwas frische Hefe (etwa erbsengroß)
  • 60 g Dinkelvollkornmehl

Für das Brühstück:

  • 75 g Kürbiskerne (es gehen auch andere Kerne)
  • 45 g Dinkelvollkornmehl
  • 15 g Semmelbrösel
  • 150 g Wasser

Für den Hauptteig

  • 210 g kaltes Wasser
  • 5 g frische Hefe
  • 10 g Honig
  • 150 g Dinkelvollkornmehl
  • 200 g Dinkelmehl (Typ 630)
  • 20 g Zitronensaft
  • 10 g Salz
  • Sesam oder Mohn für die Ummantelung

Für Deine Zeiteinteilung kommt hier ein Überblick über die Geh-Zeiten. Ich habe den Vorteig und das Brühstück am Abend vorbereitet und dann am nächsten Morgen weiter gemacht.

1 Stunde – 12 Stunden – 30 Minuten – 1 Stunde

Los geht’s

Für den Vorteig mixe Wasser, Hefe und Mehl zusammen und fülle es in ein locker geschlossenes Gefäß (z.B. ein altes Marmeladenglas, auf dem der Deckel nur locker liegt) – mit etwa 0,5 Liter Fassungsvermögen. Dies Gemisch kannst Du ca. 1 Stunde bei Raumtemperatur und anschließend 12 Stunden im Kühlschrank ruhen lassen.

In dieser Zeit kannst Du das Brühstück bereits zubereiten. Dazu mische Mehl, Kürbiskerne (die kannst Du vorher auch gern in der Pfanne etwas anbraten und Dir so noch mehr Aroma schenken) und Semmelbrösel zusammen, koche das Wasser auf und übergieße die trockene Mischung mit dem kochenden Wasser. Mixe alles einmal gut durch und stelle es dann zur Seite, bis der Vorteig seine 12 bzw. 13 Stunden Ruhezeit hatte.

Frisch und munter geht es an den Hauptteig. Dazu löse die Hefe in dem Wasser auf und knete sie mit Honig, dem Vorteig, dem Brühstück, beiden Mehlsorten, Zitronensaft und Salz gründlich durch. Zugedeckt lässt Du ihn dann für 30 Minuten ruhen.

Anschließend gibst Du ihn auf eine bemehlte Arbeitsfläche, knetest ihn etwas in Form (der Teig kann etwas klebrig sein). Dann bestreiche ihn mit etwas Wasser und wälze ihn in Sesam (oder Mohn, oder was Du auch immer magst). So kannst Du ihn in eine eingefettete und bemehlte Kastenform legen (etwa 25 cm x 11 cm) und noch einmal zugedeckt 1 Stunde ruhen lassen. In der Zeit kannst Du den Ofen mit einem Rost auf 250°C (Ober-/Unterhitze) aufheizen.

Bestreiche das Brot nach der Gehzeit mit etwas Wasser und backe sie für 10 Minuten bei 250°C. Anschließend reduzierst Du die Temperatur auf 210°C udn backst das Brot etwa 35 Minuten fertig.

Stürze Das Brot auf ein Gitter und lasse es vollständig auskühlen.

Voilà – die Bäckerstube hat vollste Arbeit geleistet und kann es sich bei einer gemütlichen Brotzeit gutgehen lassen.

Guten Appetit,

Merle

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